Austellungseröffnung: 30. Juni 2026 um 18:00 Uhr
in der Nikolaikirche Rostock (mit Reden, Musik und Snacks) | kostenfrei
Austellung: 13.07.2026 bis 30.07.2026
Montag - Freitag 10.00 bis 13.00 Uhr
Der Abend wird von Frieda Kopp (rat+tat e.V.) moderiert und mit einer musikalischen Darbietung der Band der Jugendkirche Rostock unter der Leitung von Andreas Braun eröffnet. Nach den Begrüßungsworten von Propst Dirk Fey und einem Beitrag von Dr. Florian Ostrop (Stiftung Mecklenburg) folgen weitere musikalische Beiträge sowie Redebeiträge von Eckhard Brickenkamp (VVN-BdA) und – vorbehaltlich einer kurzfristigen Zusage – Pat Wunderlich. Zum Abschluss sprechen Cathleen Mendle-Annuschkewitz, Gleichstellungsbeauftragte der Hanse- und Universitätsstadt Rostock, und Paul Langner (rat+tat e.V.) über das Rahmenprogramm und laden zu Gesprächen sowie zum gemeinsamen Büffet ein. Anschließend besteht Gelegenheit zum offenen Austausch und zum Besuch der Ausstellung.
Queere Themen wurden vor Projektbeginn in den Sammlungen und Ausstellungen stadt- und regionalgeschichtlicher Museen in Mecklenburg-Vorpommern kaum beachtet. Gemeinsam mit zivilgesellschaftlichen Akteur*innen wollte das Projekt daher die Dauerausstellungen im Schleswig-Holstein-Haus der Stiftung Mecklenburg in Schwerin sowie im Kulturgeschichtlichen Museum in Rostock um die Perspektive und Geschichte(n) von Lesben, Schwulen und trans* Personen ergänzen. Das Projekt wirkte auf drei Ebenen: Zum einen führte es eine Sprache ein, die niemanden aufgrund der eigenen sexuellen Identität ausschließt. Zum anderen wurden Ausstellungen inhaltlich um die Geschichte von Homosexuellen und trans* Personen in der Region erweitert.
Die Sonderausstellung präsentiert die Ergebnisse des Projektes, die zudem in die Dauerausstellungen des Schleswig-Holstein-Hauses in Schwerin und des Kulturgeschichtlichen Museums in Rostock sowie in die virtuelle Landesausstellung der Stiftung Mecklenburg eingeflossen sind.
Partner: Kulturhistorisches Museum Rostock, LOLA für Demokratie in Mecklenburg-Vorpommern Rostock e.V., Klub Einblick e.V. Schwerin, rat + tat e.V., CSD Rostock e.V., CSD Schwerin e.V., Geschichtswerkstatt Rostock e.V., Centrum für Sexuelle Gesundheit Rostock e.V., Kulturforum der Landeshauptstadt Schwerin, Bildungsprojekt Qube Greifswald, Amadeu Antonio Stiftung Berlin
Die „Uferfrauen“ portraitieren sechs lesbische Frauen, die in der DDR gelebt haben. Einfühlsam lässt der Film die Protagonistinnen zu Wort kommen, sie erzählen auf offene und ehrliche Art und Weise ihre Lebensgeschichte(n). Von den Kritiker*innen gelobt, mit dem Debütpreis des Queerscopeverbands und dem Publikumspreis der Lesbisch-schwulen Filmtage Hamburg ausgezeichnet.
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Gemeinsam Spaziergang durch die queere Geschichte Rostocks. Wir starten an der Nikolaikirche und besuchen verschiedene Orte, die für das queere Leben in der Stadt eine besondere Bedeutung hatten oder bis heute haben – darunter frühere Treffpunkte und weitere spannende Stationen.
Die Stadtführung ist interaktiv gestaltet und bietet Raum für Austausch, Fragen und Gespräche. Insgesamt werden wir etwa zwei Stunden unterwegs sein. Unser gemeinsamer Abschluss findet an der Planbar statt.
Bitte denkt an wettergerechte Kleidung und bringt euch etwas zu trinken für unterwegs mit.
Falls ihr besondere Bedarfe oder Unterstützungswünsche habt, meldet euch gerne rechtzeitig bei Paul unter: p.langner@ratundtat-rostock.de.
Es werden Führungen durch die Ausstellung „Queer im Museum“ angeboten.
Die Führungen sind kostenfrei.
Die Führung bietet vertiefende Einblicke in die Ausstellung. Darüber hinaus laden interaktive Elemente dazu ein, sich intensiver mit den Themen und Inhalten auseinanderzusetzen.
Die Termine für die Führungen werden individuell abgestimmt und richten sich nach den personellen Kapazitäten sowie den verfügbaren Zeiten der Nikolaikirche.
